Am Samstag, den 14. Februar ist Valentinstag. Also nicht mehr lange Zeit, um sich etwas für seine Liebsten zu überlegen.

Einige holen ihre Bastelscheren heraus, andere den Geldbeutel… ich backe!

Diesmal Krebbel, da der große Herr Zuckerstein ein großer Krebbel Fan ist. Und wie soll es anders sein, natürlich in Herzform. Wir haben die Krebbel schon mal ausprobiert und dafür unterschiedlich große Herzausstecher benutzt. Somit sind viele kleine und große Herzen entstanden und das sieht zuckersüß aus.

Zur Zeit ist bei uns ein wenig Land unter, da der kleine Herr Zuckerstein schon seit gefühlten 3 Wochen krank ist, somit waren die Herzkrebbel auch für ihn eine herzliche Aufmunterung. Er hat sogar die meisten von allen verdrückt. Der kleine Mann. =)

Krebbel selber machen

Wisst ihr eigentlich wie und wann in Unterfranken die Krebbel gegessen werden? Nicht? Dann passt mal auf…

Hier gibt es sie traditionell zum Mittagessen, dazu gibt es eine herzhafte grüne Bohnensuppe. Ob ich scherze? Nein, aber für mich war das auch Neuland. Bei uns in Hessen kauft man sich mal nen Krebbel zum Frühstück, zum Nachtisch, oder zum Kaffeetrinken, aber in der Kombination mit Bohnensuppe… daran muss ich mich als Hessin erstmal gewöhnen.

Die Herzkrebbel schmecken also immer… Guten Appetit.

krebbelherzen

 

Herzkrebbel

Für den Hefeteig

 

75o g Mehl

50 g Hefe

90 g Zucker

375 ml lauwarme Milch

90 g Butter

2 Eier

1 Prise Salz

Schale von 1 abgeriebene Zitrone

 

Butterschmalz

kleiner Kochtopf

Herzausstechformen

Zucker

 

 

Das Mehl in eine Schüssel sieben. In die Mitte des Mehls eine Vertiefung hineindrücken. Die Hefe in die lauwarme Milch hineinbröckeln und darin auflösen, ein wenig Zucker dazugeben. Die aufgelöste Hefe in die Vertiefung geben, etwas Mehl darüber streuen und die Schüssel mit einem Tuch zudecken. Den Vorteig für ca. 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Wenn der Teig deutlich größer geworden ist, können die restlichen Zutaten dazugegeben werden. Dazu den restlichen Zucker dazugeben, sowie die geschmolzene Butter unterrühren, die nicht mehr heiß sein darf. Die Eier, den Salz und die Zitronenschale auf dem Mehlrand geben. Das restliche Mehl darüber sieben und den Teig gut durchrühren, bis er Blasen schlägt. Den Teig mit ein wenig Mehl bestäuben und ihn ebenfalls zugedeckt mit einem Tuch an einem warmen Ort ca. 15 Minuten gehen lassen.

Wenn der Teig deutlich größer geworden ist, kann er auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausgerollt werden. Mit den Herzausstechern unterschiedlich große Herzen ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Dort sollten die Herzen für eine weitere Zeit ein wenig aufgehen.

In einem kleinen Topf das Butterschmalz hineingeben und erwärmen. Es muss so viel Schmalz in dem Topf sein, so dass die Herzen darin frei schwimmen können. Eine kleine Schüssel mit Zucker neben den Herd bereitstellen.

Mit einem Holzkochlöffel kann man leicht testen ob der Butterschmalz heiß genug ist. Man nimmt die Rückseite des Kochlöffels und taucht ihn in den Schmalz, wenn der Schmalz am Kochlöffel aufschäumt, ist er heiß genug.

Die Herzen in den Topf geben, nach einer kurzen Zeit werden sie knusprig braun und können herausgenommen werden. Die Herzen anschließend zügig in dem Zucker wälzen und sie zum Abkühlen zur Seite legen… genießen..

 

Auf die Gabel…fertig.. los. ♥

 

Herzkrebbel

 

herzkrebbel

29 thoughts on “Valentinstags Krebbel {Love is in the air}”

  1. Danke für das Teilen des Rezeptes 🙂 Selbstgemachte Krebbel erinnern mich immer an früher als ich die mit meiner Oma zusammen gemacht habe. Ich muss glaub ich die Tage auch welche machen und meinen Opa damit überraschen.
    Ist schon lustig ich folge deinem Blog schon länger und freue mich immer an den leckeren Rezepten und erst nachdem du die Eigenarten der Unterfranken erwähnt hast und ich das meinem auch aus dem nahen Hessen stammenden Freund erzählt habe und er meinte „Ja ihr Bayern habt lusige Dorfbräuche“ merkte ich nach dem Nachsehen im Impressum das wir im selben „kleinen Dorf“ wohnen. Die Welt ist klein 🙂 lg

    1. Hallöchen Mareike,

      oh ja, mich erinnern Krebbel aber auch immer an meine Oma. Damals haben wir auch immer welche zusammen gebacken. Das sind tolle Erinnerungen =)
      Ja die Welt ist aber wirklich mini klein, lustig… schön das du ab und zu auf meinem Blog vorbeischaust 😉

      Liebste Grüße

      Tanja

  2. Hallo Tanja, die sind ja supersüß! Und wunderbare Fotos hast du mal wieder gemacht. Da bekomme ich auch gleich Lust auf Krebbel (in Norddeutschland sagen wir ja bloß „Berliner“. Dabei bin ich eigentlich gar kein Fan davon. Aber mein Liebster ist der größte Fan aller Zeiten, der wird es dir danken 😉 Ich hoffe, dein Bubi ist bald wieder gesund! Lg Carina

    1. Liebste Carina, =)

      Danke Dir! Ich werde immer ganz rot an den Wangen, wenn jemand der so tolle Fotos knipst wie du mir ein positives Feedback gibt. =)
      Ich kann deinen Liebsten nur zu gut verstehen… Krebbel sind auch was FEINES =)

      Liebste Grüße

      Tanja

    1. Hallöchen Krisi,

      Ja das stimmt wohl, die Herzchen sind fast zu süß um sie zu essen… wenn man aber ihren Duft in der Nase hat, dann sind sie schneller im Mund als man sich umdrehen kann. 😉

      Liebste Grüße

      Tanja

  3. Ich bin verliebt! So dolle, dass ich sie gleich in meine Liste toller Beiträge in meinem Post aufnehmen muss.
    Ich kann Krisi nur zustimmen, definitiv fast (!) zu hübsch um sie zu vernaschen.
    Alles Liebe
    hope

    1. Hey,

      oh ich freue mich das dir mein Beitrag gefällt… =)
      Ich freu mich schon darauf, sie wieder für den Valentinstag zu backen…hihihi…

      Liebste Grüße

      Tanja

  4. Hallo,
    habe deinen blog gerade erst entdecken. Ich kenne Krebbel nur als Krapfen, obwohl ich aus Unterfranken bin. Das Rezept habe ich gleich mal abgespeichert.
    Und einen neuen Leser hast du jetzt auch.
    Liebe Grüße
    Belinda von billysreise.blogspot.de

  5. Liebe Tanja,
    ich liiiiiiiiebe Krebbel! Und Deine Mini-Krebbel-Herzen sind die schönsten die ich je gesehen habe.
    Meine Oma hat früher auch immer Mini-Krebbel an Fasching gebacken, die dann nach dem Faschingsumzug vor der Haustür aufgefuttert wurden (nebst sämtlicher gesammelter andere Süßigkeiten versteht sich…). Ok-an Bohnensuppe dazu müsste ich mich auch erst gewöhnen, aber so what…andere Bundesländer, andere Sitten eben.
    Ab heute hast Du übrigens eine Followerine mehr…Dein Blog ist super!
    Ganz liebe Grüße aus dem Taunus
    Tanja

  6. Pingback: weekend wishes |
  7. Hello, this looks delicious. However I do not understand your language. Is it possible to get it in English? I like your site and would like more recipes.

    1. Well, you might use google translate at the bottom right of the sidebar. Unfortunately it’s impossible for me to post all the articles in english, but i can help you with the translation of the recipie 🙂

  8. Pingback: Happy fri-yay #13
  9. tolle Idee mit den Herzen!
    kleine Frage: 750 g Mehl, das werden schon seeeehr viele Herzen, oder? Wie lange isst man da zu dritt?
    Ich werde auf alle Fälle weniger machen, aber ich überlege, wie viel weniger…

    1. Hallöchen =)

      Oh ja, das Rezept ist sehr großzügig 😉 Du kannst das Rezept auch teilen, es sind schon viele Herzchen, die dabei rauskommen.

      Liebste Grüße

      Tanja

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