Es ist heiß! Es sind gefühlte 40 Grad im Schatten, oder sagen wir mal eher 50!!

Bei all der Hitze bleibt einem nichts anderes übrig als sich in den Keller zu legen, sich in nasse Handtücher einzuwickeln und sich mit einem Korb voller Eis die Zeit zu vertreiben. Ich habe heute einen besonders großen Hunger auf Kuchen.

Naja, bei diesem Wetter backen? Den Backofen quälen? Die Familie grillen? Ich denke einfach mal schnell an das leckere Ergebnis, den verführerischen Duft und die strahlenden Augen meines Bubi´s.

Nach einem Rundlauf durch die Küche, bin ich bei der großen Holzschüssel aus dem letzten Urlaub, mit den leckeren Pfirsichen hängen geblieben und hatte sofort eine grandiose Idee. Heute wird Kuchen gebacken, jawoll Hitze, Schweißperlen, Sonne und Co., wir backen heute Kuchen,…..aber mal ohne backen. 🙂

Und nach 1 Stunde in der Küche, (ohne Kind wahrscheinlich 30 Minuten), und einer Nacht mit knirschenden Zähne und den seltsamsten Träumen, konnte ich die bezaubernde Torte endlich bestaunen. Heidewitzka….here she comes…

Rosenblätter

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Das besondere und beste an der Torte ist wohl die wahnsinnig tolle Konsistenz und der fruchtige Geschmack. Beim Essen konnte ich mich nicht recht entscheiden, ob ich die Torte nun in die Kategorie „Eistorte“, oder “ Torte“ stecken soll. Am besten aber in die Kategorie „leckerste Torte des Universums“. Man sollte ein Stück davon essen, wenn es knackig frisch aus der Gefriertruhe kommt. Auch wenn es verführerisch aussieht, sollte man besser einige Minuten warten, kurz angetaut schmeckt es am besten.

Pfirsich-Parfait-Torte-2-

Pfirsich Parfait Torte.

 

Für die Verzierung

3 Rosenblüten

1 Eiweiß

150 g Zucker

Für den Boden

100 g Amerettini Plätzchen

100 g Butterplätzchen

100 g geschmolzene Butter

 

Für die Creme 

490 g abgetropfte Pfirsichhälften

2 Tl Rosenwasser

3  Eiweiß

100 g Zucker

3 Eigelb

500 g Schlagsahne

1 P. Vanillinzucker

Eine Springform (26 cm Durchmesser)

 

Das Eiweiß schlagen. Die Rosenblätter vom Stiel lösen und mit dem Eiweiß bestreichen. Von beiden Seiten mit Zucker bestreuen und auf einem Backpapier über Nacht trocknen lassen.

Die Amerettini und die Butterplätzchen in eine Gefriertüte geben und verschließen. Mit einem Teigroller zerkleinern, bis kleine Krümmel entstehen. Diese mit der geschmolzenen Butter verrühren. Die Masse in eine eigefettete und mit Backpapier ausgelegte Springform (26 cm Durchmesser) geben und den Boden gut andrücken. Ca.20 Minuten kühl stellen.

Die Pfirsichhälften mit dem Rosenwasser pürrieren.

Das Eiweiß steif schlagen und 50 g Zucker einrieseln lassen. Das Eigelb in einer weiteren Schüssel mit den übrigen 50 g Zucker verrühren, bis eine schaumige Masse entsteht. Die Sahne ebenfalls in einer Schüssel steif schlagen und den Vanillinzucker hinzugeben.

Die Eigelbmasse unter das Pfirsichpüree heben. Die Sahne und den Eischnee vorsichtig und abwechselnd unter die Pfirsichmasse  heben.

Den Rand der Springform ebenfalls einfetten und mit Backpapierstreifen auslegen. Die Masse einfüllen, glatt streichen und am besten über Nacht in die Gefriertruhe stellen.Genießen.

 

Auf die Gabel…fertig.. los. ♥

 

(Übrigens haben wir die Torte nicht ganz aufessen können und somit den Rest einfach wieder eingefroren.)

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